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Was ist ein Grün?

Das Grün (Green) ist der Zielbereich beim Golf. Die Fläche eines einzelnen Grüns beträgt etwa 450 bis 600 m². Die Gesamtfläche aller Grüns auf einem Golfplatz beträgt etwa 8000 m². Das Grün wird im Sommer täglich auf eine Länge von 4 mm (Turniernorm: 3,2 mm = 1/8" = 0,125 Zoll) geschnitten. Die Geschwindigkeit und Länge, die ein Ball beim Rollen über das Grün erreicht, wird vor professionellen Turnieren mit einem sog. stimp meter ermittelt.

Der Übergang zum höheren Rasenumfeld wird als Vorgrün (Semigreen) bezeichnet. Um das Grün schwieriger zu gestalten, werden seitens des Golfarchitekten Schwellen (Breaks) eingebaut. Ein gutes Grün sollte mehrere Fahnenpositionen (Einspielloch) ermöglichen. Um das Grün herum liegen häufig Bunker (Sandlöcher), die das Anspiel erschweren sollen. Der Bereich vor dem Grün wird als Anspielbereich (approach area) bezeichnet.

Die Golfspieler sind zur besonderen Schonung des Grüns angehalten. Beschädigungen durch den Ball werden mit Hilfe einer Pitchgabel ausgebessert.

Das kurzgeschnittene Gras wächst auf einer sogenannten 20 cm starken Rasentragschicht, die aus Sand und Oberboden besteht. Diese körnige Tragschicht soll ein Versickern von Oberflächenwasser (Regen bzw. Beregnungsanlage) ermöglichen.

Um das Einlochen auf den Grüns zu üben, gibt es auf den meisten Golfplätzen ein sogenanntes Putting-Green, das zu keiner Spielbahn gehört. Hier kann das Einlochen mit einem speziellen Schläger (Putter) geübt werden.

Was ist Par?

Par (kurz für Professional Average Result, also Profi-Durchschnittsergebnis) ist die Bezeichnung für die vorgegebene Schlagzahl an jedem Loch eines Golfplatzes. Es gibt Par-3-, Par-4- und Par-5-Löcher (in extrem seltenen Fällen auch Par-6 oder mehr). Entscheidend für die Parzahl ist ausschließlich die Länge des Lochs, nicht die Schwierigkeit, die zusätzlich durch Bunker, Hügel, Wasser usw. erzeugt wird. Diese wird separat als Course- und Slope-Rating angegeben.

Die Par-Werte entsprechen den vorgegebenen Schlagzahlen, die ein Handicap-0-Spieler (Scratchspieler), der keine Schläge gutgeschrieben bekommt, theoretisch erreichen müsste.

Die Anzahl der tatsächlich benötigten Schläge wird auf dem Scoreboard notiert:

Bezeichnung im
Scoreboard
Fachbegriff Erklärung
-3 Albatros (englisch: Double-Eagle) drei Schläge unter Par
-2 Eagle (Adler) zwei Schläge unter Par
-1 Birdie (Vögelchen) ein Schlag unter Par
0 Par oder Even  
+1 Bogey eins über Par
+2 Double Bogey zwei über Par
+3 Triple Bogey drei über Par

Wird der Ball mit dem ersten Schlag, also direkt vom Abschlag, in das Loch befördert so spricht man von einem „Hole-in-one“ oder „Ass“ (engl. „Ace“). Bei einem Par-3-Loch entspräche zum Beispiel der Eagle dem „Hole-in-one“.

Für die Platzierung im Turnier-Klassement ist zusätzlich zu den benötigten Schlägen, je nach Zählweise („Brutto“- oder „Nettowertung“), auch noch das Handicap ausschlaggebend.

Was macht man mit dem Eisen?

Für die kürzeren Schläge (70–180 m) werden die Eisenschläger eingesetzt. Eisenschläger bieten im Vergleich zu den Hölzern eine höhere Ballkontrolle und können auch aus schwierigeren Lagen (halbhohes Gras, Semirough) eingesetzt werden. Zu einem Standardschlägersatz gehören die Eisen 3 bis 9, seltener ist ein Eisen 2 oder Eisen 1 anzutreffen. Die Lofts bewegen sich hier zwischen 20° und 45°, die Schaftlängen liegen im Bereich von 35-39 Zoll.Als Alternative zu langen Eisen (Eisen 1 bis 4) werden zunehmend sogenannte Hybrid- oder Rescue-Schläger eingesetzt.   
  1. Was ist ein Greenfee?
  2. Was ist ein Fairway
  3. Ein Golfball ist doch nur ein Stück Plastik, oder?
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